Sigma Rox Bike Computer

Unboxing: Im Angebotspaket des kabellosen Sigma Rox Fahrradcomputers gibt es viele Details zu entdecken, die wiederum viel Know-how bei der Installation der Funktechnik voraussetzen


Ursprünglich wollte ich meinen kabelgebundenen Sigma-Fahrradcomputer BC 8.12 lediglich mit einem Vorbau-Ausleger (“Butler”) weiter nach vorn verlegen, um eine bessere Sicht auf die Daten zu haben.
Allerdings wurde daraus ein echtes Fahrrad-Bastelprojekt. Es begann damit, dass der alte Tacho nicht in die Vorbau-Halterung 2450 passte. So verschwand sie zunächst ein halbes Jahr in der Schublade mit meinen anderen Fahrradteilen. Die Vorbau-Halterung passte aber für die älteren Sigma Rox-Serien 5.0 bis 9.0 und im letzen Winter gab es dann ein unwiderstehliches Sonderangebot: Ein technisch angestaubter Sigma Rox 5.0 Fahrradcomputer mit allem erdenklichen Zubehör für unschlagbare 64,- EUR – nagelneu!

Dazu zählte ein Trittfrequenzzähler, ein Herzfrequenzzähler mit Gurt, eine Halterung für den Lenker und eine für das Handgelenk zum Joggen sowie sämtliche, erforderliche Anbauteile für verschiedene Fahrradtypen. Obwohl ich beim Radfahren eigentlich eher gegen die Installation von Computerschrott, Perma-GPS und Radler-Tamagotchies bin, um die man sich wie kleine Kinder ständig kümmern muss, überredete mich mein innerer Schweinehund ohne große Mühe zum Kauf.

 

Warum muss ich nach Jahren der Wireless-Abstinenz am Drahtesel unbedingt einen drahtlosen Fahrradcomputer kaufen?


  • Die bereits gekaufte Lenker-Halterung würde passen und mir eine viel bessere Cockpit-Ergonomie ermöglichen als bisher
  • Sigma Tachos sind für einfach zu bedienende Fahrradcomputer mit gutem Preis-Leistungsverhältnis bekannt
  • Herzfrequenz, Leistungsbereiche wären samt Kalorienverbrauch als Werte nach Jahren des Training extrem interessant
  • Eine leicht erhöhte, bewusst antrainierte Trittfrequenz ließe mich zukünftig die Berge besser hochkommen
  • Ich müsste den ganzen Messkram gar nicht verkabeln, sondern bräuchte ihn nur temporär ans Rad anclipsen
  • Der alte Tacho mit dem Kabel könnte erstmal als Sicherheit montiert bleiben
  • Drahtlose Computernetze samt Internet haben sich auch im Alltag bestens bewährt
  • Falls der Radcomputer fürs Rennrad nichts taugt, montiere ich ihn einfach an mein Pendlerrad
  • Bei dem Preis kann ich die Sigma-Komplett-Box auch gebraucht weiterverkaufen

Alles Killerargumente. Trotzdem hatte ich irgendwie kein richtig gutes Gefühl beim Kauf meines ersten Drahtlos-Fahrradcomputers samt vier mitgelieferter Knopfzellen. Und das sollte sich bestätigen.

   

Die Funkübertragung von Fahrradcomputern bereitet bis heute physikalische Alltagsprobleme

Sigma Rox 5 im Vergleich mit Sigma BC 8.12

Beide Tachos zeigen exakt die gleichen Werte an

Nach dem Auspacken und anclipsen aller Teile des Rox 5.0 für die erste Probefahrt im eiskalten Frühling 2018 stellten sich Ernüchterung und Faszination gleichzeitig ein. Der Computer war gut ablesbar, zeigte exakt die gleichen Ergebnisse wie der immer noch installierte, kabelgebundene Sigma BC 8.12 an. Leider funktionierte die Übertragung der Trittfrequenz nicht. Auch dann nicht, wenn ich den Sender ganz eng an den Magneten der Pedalkurbel fixierte. Außerdem benötigte das System insgesamt 4 Knopfzellen.

 

 

Sigma Rox Vorbau-Halterung / Butler Umbau

Umbau der Rox Vorbau-Halterung

Nachdem ich feststellte, dass auch die Übertragung des Tachosignals hin und wieder mal kurz ausfiel beschloss ich, zumindest das für mich absolut wichtige Tachosignal wieder mit einem Kabel zu verbinden. Dafür gibt es von Sigma zwar eine passende Grundplatte mit klassisch verkabeltem Impulsgeber, die aber leider nicht auf den Vorbau-Ausleger passt. Später bemerkte ich übrigens, dass das ausgefallene Tachosignal oft beim Unterfahren von Hochspannungsmasten auftrat. So hatte ich gegenüber meinem alten Computer  dummerweise bisher kaum nichts gewonnen.

 

 

Umbau Sigma Tacho-Halterung

Lediglich 4 Löcher müssen in die Halterung gebohrt werden

Also optimierte ich das ganze Fahrrad-Computer-System etwas nach meinen Vorstellungen. Um den Instrumenten-Ausleger mit der Sigma-Kabel-Grundplatte zu verbinden, mussten neben etwas Schnitzerei mit dem Cutter lediglich vier kleine 1 mm-Löcher gebohrt werden. Mit Gefühl lässt sich dann der leicht angewärmte Sigma-Kunststoffausleger ohne Demontage des Fahrrad-Bremsgriffs oder des Lenkerbands um den Rennradlenker biegen und mit einer einzigen Schraube fixieren. Passt genau und hält den Sigma-Computer vibrationsfrei am Lenker fest.

 

 

Umbau Sigma Computer-Halterung Rox Ausleger

Wo gehobelt wird, …da fällt jede leicht ausgenudelte Schraube des Instrumententrägers sofort negativ auf. Sie werden später sicher rosten!

Oben der fertig modifizierte Instrumententräger mit der kabelgebundenen Grundplatte. Nur die schwarzen Schrauben verraten bei abgenommenem Tacho von der Do-it-yourself-Maßnahme, ansonsten sieht er aus, wie im Laden gekauft. Setzt man den oberen Kontaktbolzen in die Buchse darunter, definiert das analog die entsprechende Fahrradbezeichnung Rad 1 oder Rad 2. Das Schöne an diesem kabelgebundenen Fahrradcomputersystem ist:

Die umgebaute Sigma Rox Halterung

Alle Tachogeberfunktionen funzen auch beim Radfahren im Pulk mit multiplen Funktachos absolut sorgenfrei – sogar an E-Bikes und beim durchfahren von starken Störquellen. Ich spare mir den Austausch einer Knopfzelle des Gebers mittels Sonderwerkzeug. Diesen habe ich ehrlicherweise allerdings samt Halterung gleich an mein Pendlerrad gebaut. So kann ich auch hier mal bei Bedarf den Kalorienverbrauch testen. Der gute, alte Fahrradcomputer bleibt an diesem Rad aber permanent montiert.

 

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Sigma Rox mit kabelgebundenem Sender und Vorbau-Ausleger

Sigma Rox mit Ausleger fertig montiert

Der Tacho sitzt nun endlich mittig zentriert am Rennradlenker. Der ca. 12 cm lange Instrumentenausleger erleichtert so den Blick auf den Fahrradcomputer immens. Man kann die Werte leicht ablesen ohne Kopfverrenkungen und behält die Straße dabei halbwegs im Blick. Die großen Zahlen des Rox 5.0 sind sehr gut ablesbar. Außerdem können sie nachts beleuchtet werden. Bei eiskalter Witterung werden sie etwas träge, aber alles funktioniert zuverlässig. Sogar ein taugliches Thermometer ist mit eingebaut. Auch der Herzfrequenzsender am Brustgurt arbeitet ohne Ausfälle. In ganz wenigen Fällen war es nötig, sich einmal mit dem umgelegten Sendergurt dem Fahrradcomputer bis auf wenige Zentimeter zu nähern, um eine initiale Synchronisation auszulösen. Normalerweise funktionierte das erfreulicherweise schon automatisch beim ersten Umlegen des Herzfrequenzsensors, obwohl das Fahrrad noch weiter geparkt stand.
Der Sigma Trittfrequenzsender funktionierte allerdings bis zum Schluss aller Umbaumaßnahmen nicht richtig. Wahrscheinlich ist der drahtlose Weg des Senders bis zum Fahrrad-Computer einfach zu lang. Auch aus einigen Experimenten mit näher installiertem Tacho wurde ich anfangs nicht schlau, dazu später mehr.

 

Sigma Rox mit Vorbau-Halterung und Kabelbaum im Schrumpfschlauch am Lenker

Vorbau-Halterung mit kabelgebundenem Computer

Ohne den federleichten Liteecco LED-Scheinwerfer sieht man leider noch auf die Reste des reichlich langen Kabels, dass sich auch für die Montage an extrem hohen Fahrradlenkern eignet. Ich habe es erstmal nicht gekürzt, um Fehlerquellen auszuschließen. Um das Kabelgewirr optisch etwas aufzuräumen, wurde es einfach in einen dicken Schrumpfschlauch gesteckt und dieser leicht erwärmt. Der kleine Schweinwerfer verdeckt optisch alles – zumindest von oben.

 

 

 

LED Akkulampe stört Sigma Rox Fahrradtacho

LED-Lampen und Funktachos vertragen sich oft nicht

Eine bekannte Fehlerquelle bei drahtlosen Fahrradcomputern ist die mangelhafte Kompatibilität mit LED-Leuchten. Oft liegen die Empfangsfrequenzen des Fahrradcomputers mit denen der LEDs übereinander und stören den Empfang des Tachosignals. Das Phänomen wird unter dem Stichwort “elektromagnetische Verträglichkeit” kurz EMV erklärt. Ähnliches passiert gern bei Elektro- und Kleinkraft- bzw. Motorrädern, wegen des entstehenden Elektrosmogs am motorisierten Zweirad. Hier würde ich immer einen kabelgebundenen Fahrradcomputer vorziehen.

 

   

 

Um EMV-Probleme am Fahrrad zu vermeiden gibt es vier Lösungsmöglichkeiten:


  1. Fahrradcomputer und LED-Scheinwerfer möglichst weit auseinander montieren, bzw. testweise einfach die Position tauschen z.B. Scheinwerfer rechts statt links vom Tacho montieren.
  2. LED-Leuchte zusätzlich abschirmen: Es gibt Klappferrite, die nachträglich um die Kabel in den Akkuleuchten geklemmt werden, meist ist jedoch zu wenig Platz. Eine Auskleidung des Lampengehäuses mit Alufolie kann evtl. in Einzelfällen helfen, wenn man es schafft, dies ohne Kurzschluss zu bewerkstelligen. Alu-Abschirmung vorher von außen simulieren.
  3. Ein kompatibles Set aus Fahrradcomputer und Scheinwerfer kaufen, oder vorher im Fahrradladen ausprobieren. Bei den neueren Sigma Rox-Computern tritt das EMV-Problem laut Foren nur noch selten auf.
  4. Gleich einen kabelgebundenen Fahrradcomputer verwenden

 

Sigma Rox Standard-Halterung

Die mitgelieferte Sigma-Standard-Halterung ist ok, ergonomische Höchstleistungen darf man aber nicht erwarten

Oben der Sigma Rox 5.0 Computer mit der Originalhalterung drahtlos an meinem Pendlerrad montiert. Den drahtlosen Tachosignalsender hatte ich nun für ein zweites Rad über. Der Herzfrequenzsender bleibt am Körper und auf die Trittfrequenz verzichte ich an diesem Rad. Die Übertragung der Daten erfolgt automatisch als “zweites Fahrrad”, indem der Geschwindigkeitssensor einfach auf den Zweitrad-Modus umgestellt wird. Beide Datenpools bleiben in nur einem Fahrradcomputer sauber voneinander getrennt, können aber auch addiert angezeigt werden: Kilometer gesamt, Kalorien gesamt, Zeit gesamt usw.

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Trittfrequenz-Zähler Sigma Rox 5.0 an Kettenseite

Sigma Trittfrequenz-Zähler an der Kettenseite

Den Sigma-Rox-Sender für die Trittfrequenz montierte ich anfangs nach unten hängend auf die Kettenseite. Dort fiel er weniger auf. Funktioniert hat er dort leider überhaupt nicht. Erst nachdem ich einen größeren und ultrastarken 10 mm Neodym-Magneten anstatt des mitgelieferten Magneten an die Pedalachse heftete, begann der Trittfrequenzzähler mit seiner Arbeit. Dies hatte auf der Kettenseite leider zur Folge, dass die (Eisen-)Kette durch die starke Anziehungskraft des Magneten nicht mehr sauber rund lief. Die rotierende Magnetkraft an der Kurbel änderte tatsächlich die Kettenflucht.

 

 

Trittfrequenzsender Sigma Rox und und Magnet an der Tretkurbel

“Magnet-Tuning” am Trittfrequenz-Sender

Also verbaute ich den Sender stehend auf der linken Hinterradstrebe. So war der Funkweg zum Fahrradcomputer noch etwas kürzer und funktioniert nun halbwegs zuverlässig. Wichtig ist, dass sich der Abstand des ultrastarken Impuls-Magneten möglichst nah am Sender befindet. Schalte ich die LED-Leuchte am Rennradlenker an, wird die Trittfrequenz leider trotzdem nicht mehr angezeigt. Aber damit kann ich leben, denn die anderen Sender funktionieren alle. Lediglich die Trittfrequenz wird bei Dunkelheit oder im Winter nicht mehr mit aufgezeichnet.

 

 

Beim Batterietausch des Fahrradcomputers bleiben die Daten erhalten

Der Sigma Rox Computer erhält die Daten beim Batteriewechsel

Die erste Lithium Batterie Typ CR2450 des Sigma-Rox-5.0 Fahrradcomputers hat bei mir nur fünf Monate gehalten. Wahrscheinlich war sie aber schon beim Kauf nicht mehr taufrisch, da sie bereits im Paket (seit 2013?) aktiviert war. Wie lange der Karton vor dem Kauf im Standby-Modus bereits im Laden gelegen hat, weiß ich nicht. Vielleicht schon ein paar Jahre, denn das Modell Rox 5.0 ist bereits etwas in die Jahre gekommen. Mittlerweile gibt es den Rox 12.0 mit Karten-GPS für knapp 500,- EUR… Der Batteriewechsel funktioniert beim Rox sehr komfortabel: Bis auf die Uhrzeit bleiben alle Daten erhalten. Es ist der erste Fahrradcomputer in meinem Leben, der die Daten bei kurzer Unterbrechung der Stromzufuhr nicht sofort vergisst! Immerhin sind hier ja die Werte von zwei Fahrrädern abgespeichert. Und es gibt davon eine ganze Menge. Der Verlust ist im Fahrradalltag schon sehr ärgerlich. Apropos: Es gibt übrigens auch für dieses ältere Modell schon eine USB-Dockingstation für sehr kleines Geld, mit der man die Daten in das kostenlose Sigma Datacenter auf PC, Mac oder Tablet übertragen kann. Die Synchronisierung hat bei mir allerdings nach mehreren Fahrten hintereinander nicht (gut) funktioniert. Es wurde immer nur die letzte Radtour synchronisiert. Das Datacenter selbst finde ich für Ottonormalradler im Alltag etwas oversized und vor allem unübersichtlich, bin selbst aber kein Radsportcoach und kann mir darüber kein Urteil erlauben.

Insgesamt habe ich mit einer Menge Bastelei mein Sigma Fahrradcomputer-Traumpaket so umgebaut, dass es für meine Bedürfnisse an zwei Fahrrädern sehr gut funktioniert. Einzig die Abschirmung der LED-Beleuchtung für eine reibungslose Trittfrequenz bei eingeschaltetem Licht wäre noch einen Versuch wert.

 

Kabellose Funk-Fahrradcomputer Tipps und Tricks

   

Fazit: Was ist beim Kauf und bei der Installation von kabellosen Fahrradcomputern zu beachten?

Offensichtlich auch 2018 noch eine ganze Menge…


  • Ursprünglich wollte ich nur meinen einfachen Fahrradcomputer möglichst weit vorn an meinem Lenkervorbau installieren. Unabhängig vom Fabrikat und von der Frage ob kabellos oder kabelgebunden, kann ich jetzt eine Aussage mit Sicherheit treffen: Ein weit nach vorn ausgerichteter Radcomputer-Ausleger ist an jedem Fahrradlenker ergonomisch gesehen Gold wert.
  • Kabellose Radcomputer taugen in der Regel (derzeit noch) nicht an Elektrorädern, E-Bikes, Pedelecs sowie an Zweirädern mit Verbrennungsmotor.
  • Die kabellose Funktechnik am Fahrrad wird ständig verbessert, noch immer gibt es aber EMV-Probleme schon bei der einfachen Kombination eines Funk-Fahrradtachos bei eingeschaltetem LED-Akku-Scheinwerfer. Typisches Szenario: “Ich will doch nur Akkulicht und einen verlässlichen Fahrradtacho!” Oh eine Marktlücke?
  • Problematisch sind mit drahtlosen Fahrradcomputern auch Radtouren mit mehreren Radler-/Innen gleichzeitig in der Gruppe (Peloton) wenn sich die Funkfrequenzen überschneiden.
  • LED-Scheinwerfer und drahtlose Radcomputer sollten möglichst weit von einander entfernt montiert werden
  • Gesamtkilometerstand, Tageskilometer, aktuelle Geschwindigkeit sowie die Uhrzeit sollten auch unter widrigen Umständen immer funktionieren.
  • Jedes sauber verlegte Kabel am Fahrrad ist daher in der Regel heute immer noch besser als eine störanfällige Funkverbindung
  • Schwache, extern montierte Funksender wie z.B. der Trittfrequenz-Sender, die einen nicht ausreichend starken Magnetimpuls erhalten, können mit stärkeren Neodym-Magneten doch verlässlich funktionieren.
  • Der Sigma Rox 5.0 war 2013 sicher auf der Höhe der seiner Zeit. Er hatte ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, aber mittlerweile ist die Technik veraltet. Die Möglichkeit, alle wichtigen Tachofunktionen mit einem fest installiertem Geberkabel zu verbinden macht aber auch heute noch den Reiz aus. It works – unter allen Umständen!
  • Ein teurer Fahrradcomputer kann oft für zwei Fahrräder benutzt werden, die nicht parallel betrieben werden.
  • Kabellose Fahrradcomputer verbrauchen auch im energiesparenden Standby viele Lithium-Knopfzellen-Batterien. Achten Sie daher auf möglichst wenige, gleiche- und einfach erhältliche Batterietypen sowie auf eine Wechselmöglichkeit der Batterien ohne kompletten Datenverlust. Knopfzellen kosten im Internet per Briefpost oft nur einen Bruchteil vom Supermarktpreis!
  • Smartphones sind viel weiter entwickelt: Sie können einen Fahrradcomputer inklusive modernster GPS-Navigation voll ersetzen. Leider sind sie sehr empfindlich, äußerst energiehungrig und leichtes Diebesgut. Mir ist auf einer Radtour mal mein Fahrrad mit Smartphone am Lenker bei einer plötzlichen Windböe umgekippt. Bei einem iPhone wären das schnell mal mindestens 500,- Euro gewesen.
  • In der prallen Sonne werden Smartphones vor allem in Taschen mit transparentem Display-Fenster extrem heiß und versagen danach oft dauerhaft. Schon bei leichtem Nieselregen verweigern sie ohne wasserdichte Tasche ebenfalls schnell den Dienst. Aber trotzdem ist ein altes Smartphone mit wenigen, aber nützlichen Fahrrad-Apps am Lenker derzeit wahrscheinlich der beste Leistungs-GPS-Kompromiss, wenn man möglichst wenig Geld ausgeben will. Ein gekoppelter Bluetooth-Herzfrequenzmesser oder eine einfache Smartwatch messen den Puls und berechnen die Kalorien ohne Trittfrequenz. So geht es natürlich auch.
  • Moderne Smartwatches werden ständig weiter entwickelt und sicherlich auch für Radsportler individuell optimiert werden. Bisher habe ich aber noch niemanden getroffen, der gerade beim Radfahren  absolut überzeugt von den Uhren ist. Es lohnt sich aber hier weiterhin ein wachsames Auge auf dei Marktentwicklung zu haben. Wer bereits Erfahrung mit einer guten Smartwatch am Fahrrad sammeln konnte, kann mir gerne schreiben.